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Vergleich der Zitate:

 

 

Original:

Rahel Uhlenhoff veröffentlichte neben dem „autorisierten Abschlussbericht“ der Urteils-Findungs-Kommission auch einen „unautorisierten Abschlussbericht“ mit von Vorstandsmitgliedern zurückgehaltenen Dokumenten in eigener Verantwortung.

Änderung:

Rahel Uhlenhoff hat den „unautorisierten Abschlussbericht“ mit von Detlef Hardorp, Nana Göbel und Wolf-Ulrich Klünker seinerzeit nicht autorisierten Texten in eigener Verantwortung veröffentlicht.

Kommentar:

 

Im ursprünglichen Text wird eine Leistung (Herausgabe des zensierten,  "autorisierten" Berichtes) plus eine Zusatzleistung (Herausgabe des nicht zensierten und deshalb "unautorisierten" Berichtes) angesprochen. Es liegt – auch durch die Zeitwahl des Imperfektes - eine gewisse Frische und Herausforderung im Stil.

 

Im veränderten Text wird

1.) die erste Tatsache (Veröffentlichung des autorisierten Berichtes) übergangen –

2.) die zweite nur noch wie ein unstatthaftes Vergehen angeboten – und nur von diesem soll gesprochen werden. 

3.) werden die Namen NG, DH, WUK in Opferrolle präsentiert und nicht in der ihr zukommenden Verursacher-Rolle dargestellt.
(Ihre willentliche Verweigerung war die Ursache des Konfliktes !!! – Hätten Sie angemessen mitgearbeitet, hätte es nie einen Konflikt gegeben !!! Warum wollen die Schlichter das verschweigen ???)

4.) wird durch die Zeitwahl (Perfekt satt Imperfekt) der Ton, die Stimmung des Textes von einer frischen Aussageform in eine müde Berichtsform herunter gebrochen.

 

 

Original:

Sie löste damit beim Vorstand und in Teilen der Mitgliedschaft Unmut, aber in anderen Teilen der Mitgliedschaft auch Dank für den außergewöhnlichen Mut zur Wahrheit aus.

Änderung:

Sie hat damit beim Vorstand und Teilen der Mitgliedschaft Unmut, aber in anderen Teilen der Mitgliedschaft auch Dank für Ihren Mut ausgelöst.

Kommentar:

 

Der außergewöhnliche „Mut zur Wahrheit“ ist gelöscht – nur „Mut“ darf stehen bleiben.

 

Rangfolge in verschiedenen Arten des Mutes:
Mut zur Wahrheit ist die höchste, geistigste -
und die am schwierigsten zu erlangende (!) Form des Mutes. Der "Mut zur Wahrheit" ist vollständig selbstlos und akzeptiert im Extremfall die eigene Vernichtung.

Einfach „Mut“ bezeichnet ein schwammiges und unbestimmtes Mittelding bis herunter zur Tollkühnheit. Letztere ist ein höchst selbstischer Rausch, der den Sinn des Mut-Einsatzes wie auch die Gefahren übersieht.

 

Unterdrückungen, Verfälschungen, Ausgrenzungen, wie wir sie hier zu beklagen Anlass haben, liegt nicht Mut, sondern Feigheit zu Grunde.

 

An Rahel Uhlenhoffs Auftritten am 30.05. und 01.05. 2008 in der Mitglieder-versammlung der AGiD  ist vor allem der außergewöhnliche Mut zur Wahrheit wahrzunehmen gewesen. Selbst denjenigen unter uns, die sich durch ihre Beiträge kritisiert empfanden, dürfte das nicht entgangen sein. Und nur diese Formulierung ist es, die auch dem Selbstverständnis der UFK entspricht

 

 

Original:

Auf Drängen von Hartwig Schiller, Karl-Dieter Bodack und Ingo Krampen autorisierten Nana Göbel, Detlef Hardorp und Wolf-Ulrich Klünker ihre noch ausstehenden Interview- und Mailauszüge nachträglich.

Änderung:

Gestrichen

Kommentar:

 

Man darf rätseln, warum dieser Passus ist ersatzlos gestrichen worden ist:
Weil hier die Schlichter eine Forderung der UFK erfüllen mussten?

Oder: Weil die Namen DH, NG, WUK, oben schön in die Opferrolle gepackt – hier, wo ihr Widerstand sichtbar werden könnte, nicht stehen dürfen?

 

 

Original:

Der von Rahel Uhlenhoff herausgegebene „unautorisierte Abschlussbericht“ bildet nun – um fünf Passagen zensiert – die Grundlage für die zweite, offizielle, vom Vorstand entgegengenommene Auflage des Abschlussberichtes, der den Arbeitszentren zugeleitet wird und von allen Mitgliedern der anthroposophischen Gesellschaft bezogen werden kann.

Änderung:

Der von ihr herausgegebene „unautorisierte Abschlussbericht“ ist – nach Streichung der beanstandeten Textpassagen – die Grundlage für die zweite, nun vom  Vorstand entgegengenommene Auflage des offiziellen Abschlussberichts, der den Arbeitszentren zugeleitet wird und von allen Mitgliedern der anthroposophischen Gesellschaft bezogen werden kann.

Kommentar:

 

Die Änderungen sind vernachlässigbar

Der Absatz: „der den Arbeitszentren zugeleitet wird“ … und alles Weitere ist allerdings zunächst von der „Schlichtungskommission“ gelöscht - und erst auf starken Protest der UFK wieder aufgenommen worden.

 

 

Original:

Ihr Mut zur Wahrheit hat sich also für die Urteilsbildung der Mitglieder gelohnt …

Änderung:
Gestrichen

Kommentar:

 

ALLE Selbstaussagen der UFK sind in diesem Bericht gelöscht.

Übrig geblieben ist nur, was den Obrigkeiten frommt.

Aber das Ganze ist umrahmt ist mit der Bemerkung, dass man die Bemerkung der UFK weitergebe, um allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, sich zum Vermittlungs-verfahren zu äußern

 

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